Das westliche Nebengebäude war eigentlich ein Wirtschaftshof mit einer umlaufenden Mauer, an die verschiedene Gebäude angelehnt waren. Der Eingang befand sich bei G, Raum F war ein Funktionsraum im Zusammenhang mit E, der ursprünglich mit Fußbodenheizung versehen war. Ein Teil des Präfurniums war noch erhalten. Der Raum E könnte in der allerersten Anlage auch eine Art einfachstes Bad gewesen sein.  Später wurde dann der Raum E völlig verändert, die Heizung entfernt und schließlich sogar in ihm eine Kalksumpfgrube eingerichtet. Bei späteren Baumaßnahmen wurde auch ein Ofen, wahrscheinlich ein Brennofen im Hof durch B und C abgeschnitten. Dadurch wird deutlich, dass das ursprüngliche Siedlungsniveau dicht über dem gewachsenen Boden gelegen hatte, später aber der gesammte Innenraum aufgefüllt und nivelliert wurde. In dem Ofen standen als Besonderheit noch mehrere Hohlziegel, eigentlich für die Wandheizung gedacht, als Träger des Brennrosts.
Die Dächer der offenen Unterstände entlang der Nord-und Westseite waren nach außen geneigt, was der eindeutige Traufsand, der vom herabtropfenden Regenwasser ausgepült worden war, zeigt.  Hier irrt das Rekonstruktionsbild vor Ort.
Über die Funktion der anderen Bauten kann nichts Weiteres gesagt werden. C u. D bieten sich evtl. als Schmiede an, A u. B können sowohl Lager als auch Werkstätten gewesen sein.

Raum E und F mit Präfurnium
Abgeschnittener Ofen
Tubuli aus dem Ofen

Das östliche Gebäude, das bei der Ausgrabung in einem sehr schlechten Erhaltungszustand war, ist wahrscheinlich ein Speichergebäude mit Werkhof gewesen. Im N-O-Bereich war sogar das Fundamentmauerwerk abgetragen, sodass Aussagen nur vage gemacht werden können. Ergänzt man die fehlenden Stellen und geht man davon aus, dass auch hier das Gelände nivelliert worden war, so kann man zu der dargestellten Rekonstruktion gelangen. In diesem Bereich war auch nur noch sehr wenig Fundmaterial vorhanden, das über eine Nutzung Aufschluss hätte geben können.