Das Heimatmuseum

Fischbach

Göppelstein vor dem Heimatmuseum Fischbach

Das Heimatmuseum wurde 1986 durch den engagierten Geschichts-und Heimatverein Niedereschach gegründet. Im ehemaligen Fischbacher Rathaus, in dem zunächst noch der Kindergarten untergebracht war, fand man eine ideale Unterkunft, sodass sich im Laufe der Jahre mit viel ehrenamtlichem Engagement aus der einstigen Sammlung “Heimatstube” ein schmuckes und aktives “Heimatmuseum” entwickelte. Besonders beachtenswert ist die große Fülle und die lebendige Didaktik. Gegenstände des dörflichen Lebens und seiner Kultur sind nicht nur gesammelt worden, sondern sie werden in ihrem funktionellen Zusammenhang und ihrer Entwicklung gezeigt. So entstanden verschiedene “Lebensräume”, vom Klassenzimmer bis zu funktionstüchtigen Werkstätten, eingebunden in die Ortsgeschichte anhand authentischer Zeitzeugnisse. Es wurde auch Platz gelassen für Aktivitäten in Form von Wechselausstellungen mit unterschiedlichsten Themen oder auch Versammlungen, kolloquien usw. Ein Besuch verpricht ein informatives, spannendes und unterhaltsames Vergnügen.

Ganz im Gegensatz dazu präsentiert sich die Abteilung “RÖMER” in Fischbach. Unter der gleichen Regie wie  auch schon bei der Restaurierung des Bades, wurden im Gegensatz zu den ursprünglichen Planungen einer “Interessengemeinschaft RÖMERPARK” die Räume in der neutralen und “wissenschaftliche Nüchternheit” ausstrahlenden Glasvitrinenarchitetur ausgestattet. Die Gegenstände wurden thematisch sortiert und isoliert im Raum ausgestellt, zweckdienliche kurze erklärende Texte beschreiben ihre Funktion. Zusätzliche Funde aus fremden Grabungen “ergänzen” die Sammlung. Motivierend wirkt das in einer Ecke aufgehängte funktionierende Modell eines römischen Schiebeschlosses, übriggeblieben vom eigentlichen Konzept des “anschaulichen, lebendigen und aktiven Museums”, so wie es in den andern Abteilungen erfolgreich praktiziert wird.
Trotzdem gibt die Sammlung einen guten, wenn auch nicht vollständigen Überblick über die gemachten Funde und mit viel Fantasie kann auch ein Laie Vorstellungen über Funktionen,  Aussehen und Zusammenhänge der Gegenstände entwickeln.
Wie man zeitgemäß Interesse und Verständnis an geschichtlichen Themen wecken und fördern kann, zeigt in beispielhafter Weise das Freilichtmuseum
Hechingen-Stein (s.Kontakt), die gelungene Restaurierung einer röm. Latrine mit Ausstellung in Rottenburg wie auch die überall an historischen Stätten stattfindenden Themenveranstaltungen - seien es Ritterspiele in Horb oder Römerlager in Hüfingen uvm.

Museum: alte Küche
Museum: Wohnstube
ländliche Schlafstube
originale Schusterwerkstatt
RÖMERABTEILUNG